Episode 41: eRUDA – Die Zukunft wartet nicht

Zur 5. eRUDA fanden sich rund 200 Elektromobilisten ein, um gemeinsam im Rahmen von Deutschlands größter E-Mobil-Rally den Ammersee zu umrunden. Auch in diesem Jahr lachte die Sonne wieder rechtzeitig am Himmel und bescherte den Teilnehmern zwei unterhaltsame Tage. Neben den Fahrten macht vor allem das gemeinsame Erlebnis den Reiz des Ganzen aus. Jährlich wird die Gruppe größer und die Vielfalt der Fahrzeuge breiter.

Da Laurin Hahn, CEO von Sono Motors, für einen Vortrag dort war, haben wir die Gelegenheit gleich für ein Interview genutzt. An dieser Stelle schon mal SORRY: Phil hat seine Kopfhörer für’s Monitoring nicht dabei gehabt und deshalb nicht mitbekommen, dass uns die ganze Zeit ein Handy in die Aufnahme gefunkt hat. Wer das evtl. zu nervig findet, sollte dann das nächste Kapitel anspringen… ¯\_(ツ)_/¯

Außerdem in dieser Episode: Der autarke Schnelllader mit Kreisel-Technologie, die Wallbe DC-Wallbox und der reichweitenstarke Proterra-Bus.

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4 Antworten auf „Episode 41: eRUDA – Die Zukunft wartet nicht“

  1. Moin Leute!

    Ich muss euch mal über den grünen Klee loben:

    Ihr macht wirklich gute Arbeit. Ihr seid auf der Höhe der Zeit, sehr gut informiert, ihr gewinnt super interessante Interviewpartner, eure Präsentation ist sehr sympathisch, locker, aber doch stringent im Ablauf, die technische Qualität ist (normalerweise, wenn nicht gerade jemand – na ihr wisst schon…) prima.

    Wahrscheinlich habe ich das alles schon mal hier geschrieben, aber wenn ihr nicht aufhört zu senden, kann ich auch nicht aufhören zu loben.

    Zu meinem elektromobilen Alltag: Ich fahre seit Mai ’16 einen Japan-Leaf Bj. 12/11, der ja angesichts der jetzt aktuellen Fahrzeuge hinter dem E am Kennzeichen fast schon ein H verdient hätte. Infolge eines Stockholm-Syndroms findet man das Auto nach einem Jahr auch gar nicht mehr so häßlich. Die Karre ist sehr geräumig und an den Fahrleistungen haben die Verbrenner neben mir mehr auszusetzen als ich. 🙂 Einziger Nachteil: Mit meinem Ökostrom-Vertrag im Hinterkopf fahre ich seltener Fahrrad als zu Stinkerzeiten.

    Meine Reichweiten schwanken so zwischen 85 und 110 km. Das ist nicht viel, reicht für meine Alltagsbedürfnisse jedoch voll aus. Dass ein winterlicher Besuch in der Lüneburger Heide (70 km) damit zum Abenteuer werden kann, nehme ich billigend in Kauf, denn letztlich habe ich für einen 4,5 Jahre alten Fast-Neuwagen nur knappe 15 TEuro bezahlt.

    Ich lebe etwas nördlich von Hamburg. In diesen knapp 1 1/2 Jahren e-Mobility stelle ich fest:
    Ich sehe in und um Hamburg immer mehr e-Autos in freier Wildbahn. Und es sind nicht nur die i3-Drive-nows und die Tesla, deren Servicepoint in meiner Nähe ist. Natürlich viele Zoes, gelegentlich schon Ionics und auch mancher Leaf gesellt sich dazu. Immer häufiger sehe ich an den öffentlichen Ladesäulen in Hamburg eingestöpselte Fahrzeuge. Die Hamburger Polizei schleppt (ggf. auf Hinweis) geblockte Ladeplätze radikal frei, was sich langsam rumzusprechen scheint. Die neue Technik beginnt sichtbar in den Alltag einzusickern…

    Und eine weitere Veränderung stelle ich fest. Noch vor einem Jahr liefen die meisten Gespräche mit Passanten und Neugierigen so ab, dass sie mir nach kürzester Zeit erklärten, weshalb gerade für sie ein e-Auto leider nicht infrage käme. Wenn ich mittlerweile mit Leuten ins Gespräch komme, z.B. an einer Schnellladesäule auf der Autobahn, dann hat sich die Tendenz geändert. Man hört viel häufiger Aussagen wie “Das ist ja wohl die kommende Technik.”, “Man muss sich damit ja mal beschäftigen.”, “Ach, nur 15 Minuten bis Sie weiterfahren können?”. Und diese Leute haben ja alle noch nicht den Fahrspaß erlebt, gegen den Sie ihre Dino-Kisten in Wirklichkeit nämlich gerne eintauschen würden.

    Ich drücke jedem, der mich nach Reichweite fragt, meinen Autoschlüssel in die Hand und sag “Komm, fahr ne Runde, danach sag ich dir die Reichweite.”.

    Und ansonsten kümmere ich mich mit meinen 60 Jahren um die Jugend: Meinem e-Mobility-begeisterten Nachbarsjungen (15) hatte sein Vater Wasser in den Wein geschüttet, in dem der die Focus-Version der Schwedenstudie zitiert hatte. Dank euch (und dann noch eigener Recherche) konnte ich dem verständigen Kerlchen die Wahrheit über die Studie offenbar überzeugend darlegen.

    Ich glaube, dass das Hauptproblem für e-Mobility der eigene Erfolg sein wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass schon in sehr kurzer Zeit (2, 3, 4 Jahre) die Zahl der Fahrzeuge drastisch steigen wird, während die Infrastruktur nicht nachkommt. Diesen Backlash zu überwinden, wird strategische Hauptaufgabe sein.

    Nochmal Danke!

    André

    1. Das stimmt und tut uns Leid – wie in den Shownotes vermerkt hatte ich meine Kopfhörer nicht dabei und habe das Problem selbst auch erst in der Post-Produktion bemerkt… ¯\_(ツ)_/¯

      Wir wollten den Hörer(inne)n das Interview aber nicht vorenthalten und haben es trotzdem veröffentlicht.

      Viele Grüße
      Philipp

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