CEP054 Der neue Nissan Leaf

Der neue Nissan Leaf ist ein ordentlicher Schritt in die richtige Richtung: Ein deutlich wohlgefälligeres Äußeres, ein überarbeitetes Inneres, eine technologische Weiterentwicklung. Allerdings: Was außen gut gelungen ist, greift im Inneren nicht weit genug. Zu vieles ist “der alte Leaf in frischen Kleidern”, vor allem Lenkradverstellung und Displays veranlassen niemanden zu Luftsprüngen. Aber e-Pedal und Propilot leisten ganze Arbeit, so dass man letztendlich doch ein positives Fazit ziehen wird. Ja, #rapidgate ist natürlich ein Thema, aber weder ein neues noch ein wirklich brisantes. Wie so oft sind es die “Edge Cases”, die Probleme bereiten. Aber mehr dazu in dieser Episode.

Diesmal haben wir wieder einmal electrive.net-Autor Daniel Bönnighausen zu Gast, der den Leaf schon vor einer ganzen Weile beim Launch-Event auf Teneriffa fahren konnte.

Weitere Themen dieser Sendung: Das Fahrzeugtreffen “Alternative Antriebsformen” im Technik-Museum Sinsheim, der Führungswechsel im Volkswagen-Konzern, ein real gewordener Videospiel-Rennwagen und ein vollelektrisches Feuerwehrauto. In der Kuriositäten-Ecke wartet noch der 1981er Teslonda Accord auf Euch – es lohnt sich, dran zu bleiben.

Noch einmal vielen Dank an Autohaus Mükra in Freising und Autohaus Huber in Wasserburg für die Testfahrzeuge.

Viel Spaß beim Hören!

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9 Replies to “CEP054 Der neue Nissan Leaf”

  1. Neuzulassungen mit einphasigen Lader müssten verboten werden. Viele Autobesitzer werden werden ihr Auto falls die Möglichkeit besteht zuhause laden. Einphasig liefert eine mit 16A abgesicherte Wallbox nur 3,68 kW. Aufgrund der Schieflast sind im Privatbereich nur 20A max. Ladeleistung 4.6 kW zulässig. Falls man öffentlich eine AC Ladestation verwendet wird das bei Zeitabrechnung irre teuer. Habt ihr diesen Mangel nicht erkannt oder bei der Vorstellung vom Nissan Leaf bewusst unter dem Tisch fallen lassen.

    1. Tatsächlich gehört meiner Meinung nach Zeitabrechnung auf einige Nischen beschränkt (“verboten”).
      Dass die Ladung des Leaf 2 an AC nur einphasig ist, wird erwähnt. Dass das nicht sonderlich klug ist, wird in sämtlichen Folgen so häufig gesagt wie Philipps Rants über abgeklebte Erlkönige oder SUVs.
      Die drei Jungs fahren Zoe. Die kennen den Segen des Drehstroms sehr genau. Für viele Leute ist es im übrigen ausreichend, wenn sie ihr Fahrzeug über Nacht geladen bekommen. Das schafft man bei allen Fahrzeugen auf dem Markt, die nur einphasing laden können (selbst mit 4kW).

  2. Hallo zusammen. Auf die Gefahr dass das hier nicht gelesen wird weil der PCast schon über einen Monat alt ist, Aber es muss gesagt werden. Der neue Leaf ist genau wie der alte vom Micra abgeleitet. Sprich der Leaf ust nie als reinrassiges E-Auto entwickelt worden. Daher der Kardantunnel, deshalb die Rückbankstufe im Kofferraum und der Antrieb mit Wechselrichter hat das gleiche Package wie ein Verbrennungsmotor mit Getriebe für Frontantrieb. Nur mal so. Das gleiche spiel selbst verständlich beim E-Golf. Beim Kona müsste es auch so sein. Beim Nv200 fällt es nicht auf weils ein Transporter ist, der hat mehr platz.
    Es grüßt euch ein E-NV200 Fahrer in Spe.

  3. Danke für die super Sendung!
    Zum Thema Rapidgate habe ich aber eine etwas andere Meinung. Ich sehe das Verhalten des Leafs als wirkliches Problem an, übrigens auch beim eGolf. Und zwar genau aus dem Grund, den auch ihr erwähnt habt: Eine Menge Leute, die sich nicht mit den technischen Details beschäftigen können oder wollen, interessieren sich für den Leaf, und die sollten das einfach wissen.
    Schließlich gibt es auch eine Menge E-Autos, die das Problem ganz einfach nicht haben, z.B. BMW i3, IONIQ, Tesla usw. Und da sollte man dann schon fair informiert werden und priorisieren können. Für mich wäre so ein Ladeverhalten auf jeden Fall ein Ausschlusskriterium.

  4. Hi,
    jetzt muss ich doch nochmal abranten aufgrund von mangelnden Deutschkenntnissen bzw. -falschanwendungen, die mich schon seit mehreren Sendungen nerven:
    * bitte diese ständigen Füller wie “sage ich (jetzt) mal” unterlassen, falls möglich
    * das Partizip II von schalten heißt “geschaltet” und nicht “geschalten”, einfach nur GRAUENVOLL!
    * wenn man schon “Englischt”, dann bitte zukünftig nicht von “need” sprechen, sondern von “demand” (was Kunden wollen)

    Abgesehen davon bin ich am vergangenen Wochenende den Leaf2 auch mal Probe gefahren und kann die Sportlichkeit sowie die Unübersichtlichkeit der Bedienelemente nur bestätigen. Allerdings empfand ich die Lenkung eigentlich sehr responsiv. Zudem finde ich merkwürdig, dass niemandem das nervige Fiepen aufgefallen ist, das der Motor macht, wenn man anfährt und bremst. Ich fand dies extrem laut und nervig, das war mir damals bei der Zoe so stark nicht aufgefallen, diese war sehr viel leiser. Selbst mit angeblich besserer Dämmung empfand ich es schon als störend, aber vielleicht fiel mir das auch nur deshalb auf, weil ich eigentlich nie mit Radio fahre.

    1. Hi mal wieder! Auch hier, vielen Dank für deinen Kommentar.

      Zum sprachlichen Teil Folgendes: Schau dir nochmal meinen Kommentar unter Episode 51 an. Ergänzend dazu: Der Unterschied zwischen “need” und “demand” ist mir bekannt; aber ob wir in diesem Fall korrekt gewählt haben, kann ich nicht sagen, da ich mich an die Stelle im Podcast nicht erinnere. Aber hier gebe ich dir Recht: Da darf man ruhig genauer sein.

      Was das Fiepen der Motoren in verschiedenen Autos angeht, haben wir viele verschiedene Erfahrungen gemacht. Selbst Zoes klingen nicht immer gleich (und zwar nicht nur bekanntermaßen unterschiedliche Motoren wie in der Q210 oder R240 oder ZE40). Ich kann mir gut vorstellen, dass es sich beim Leaf ähnlich verhält.

      Beste Grüße
      Philipp

  5. Zum Teil mit dem e-pedal: Man kann die das Fahren in 4 Stufen einstellen, von wenig verzögernd bis viel: D (ohne E-Pedal), B (ohne), D (mit), B (mit).

    Wann er nun die bremse dazu nimmt und wann nicht, weiß ich nicht. Der i3 ist eher zwischen B (ohne) und D (mit).

    Bei Leaf reicht oft schon der B-ohne-Modus und wenn man will, schaltet man zum noch mehr rollendem D. Schade ist, dass man nicht Rollen kann.

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