Episode 28: Opel Ampera-e

Der Opel Ampera-e ist angetreten, um das Thema Elektro-Autos in Deutschland einen Schritt nach vorne zu bringen. Geworben mit immenser Reichweite (NEFZ 520 km) und einem Preis ab ca. 35.000 Euro. Das gilt es natürlich etwas genauer zu beleuchten, denn von Marketing-Sprüchen auf Websites lässt sich schon lange niemand mehr blenden. Wir schauen uns an, was der Ampera-e kann und was er hat, was er sein will und was er tatsächlich ist. Immerhin sprach Opel davon, keinen Chevy-Bolt-Klon auf deutsche Straßen bringen zu wollen. Ob da was dran ist?

Natürlich geht es auch in dieser Episode wieder um viele weitere Themen. Wir diskutieren die jüngst in Shanghai vorgestellten EV-Prototypen von Audi, VW und Skoda, trauern dem begehrenswerten Ur-Design des Porsche Mission E nach und staunen, wie viel schneller ein brennstoffzellen-betriebener 40-Tonner im Vergleich zu seinem Diesel-Bruder beschleunigen kann. Außerdem freuen wir uns auf Fastned und reden über Strom in Eiern. Viel Spaß beim Hören!

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Eine Antwort auf „Episode 28: Opel Ampera-e“

  1. Beim Thema autonomer Lkw war ich kurze Zeit der Meinung, dass hier vielleicht wirklich ein Einsatzgebiet für den Wasserstoffantrieb existieren könnte. Hintergrund war ja euer Gedanke, dass mit einem Wasserstoffantrieb ein 24/7-Betrieb möglich wäre – was mit einem Elektroantrieb durch die Ladezeit nicht drin ist. Außerdem würde man nur einen deutlich kleineren Akku benötigen.

    Klingt überzeugend, ist aber falsch.

    Selbst bei einem vollautonomen Lkw ist ein reiner Elektroantrieb überlegen.
    Ein Lkw, selbst wenn er autonom gesteuert wird und niemals unterwegs eine Pause einlegen muss, weil Lenkzeiten bei einem Computer nicht relevant sind, muss trotzdem stoppen – und zwar beim laden und entladen. Und diese Zeit kann man problemlos nutzen, um gleichzeitig den Akku wieder aufzuladen. Problem gelöst.
    Der Vorteil des Wasserstoffantriebs wäre dahin und die Nachteile (hohe Kosten bei Betrieb und Wartung) bleiben.
    Auch der letzte vermeintliche Vorteil des Wasserstoffantriebes (geringeres Gewicht) ist nicht haltbar (oder zumindest längst nicht so relevant), da der Wasserstoffantrieb selbst doch nicht so leicht und schmal baut, wie man sich das für gewöhnlich vorstellt. Der Toyota Mirai, nur wenig größer als mein IONIQ, wiegt aber über 200 kg mehr.

    Unterm Strich bleibt aus meiner Sicht eigentlich nur mehr noch ein Einsatzgebiet für den Wasserstoffantrieb übrig: im Flugverkehr

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