CE116 Von Fake-Studien und schlechten TV-Dokus

In unserer letzten Episode des Jahres 2020 darf natürlich der obligatorische Jahresrückblick nicht fehlen. All den Einschränkungen zum Trotz gab es doch viele Themen, über die wir dieses Jahr gesprochen haben: Vom ecoGP über Green City bis hin zu Shell und der Klimastudie des Wuppertal Instituts. Mit Gästen von Sofia Gerung (Van Moof) über Alex Bloch bis hin zu Prof. Volker Quaschning, mit dem wir unsere 100. Episode gefeiert haben. Um nur einige Highlights zu nennen, denn in den insgesamt 75 Stunden Podcast, die wir 2020 produziert haben, steckt natürlich noch viel mehr. Apropos mehr: Der Patreon-Feed bietet sogar 101 Stunden für all jene, die uns dort unterstützen. Vielen Dank Euch allen!

Desweiteren diskutieren wir in dieser Folge über die Fake-Studie einer PR-Agentur, deren Kunden aus der Automobil- und Kraftstoffbranche stammen. Eine als wissenschaftliche Studie getarnte Lobbyarbeit, die einmal mehr unreflektiert und ohne weitere Recherchen von der Presse aufgegriffen und verbreitet wurde.

Auch die Arte-“Dokumentation” “Umweltsünder E-Auto” müssen wir hier noch einmal aufgreifen, da in diesem Beitrag ebenso viel Falsches wie Schlechtes steckt. Man muss gar nicht nur nach den zahlreichen Falschaussagen suchen, denn das eigentlich Perfide ist die gezielte Manipulation der Zuschauenden. Was sich Arte hier leistet, ist wirklich fragwürdig. 

Zu guter Letzt freuen wir uns noch darüber, dass Carsharing-Konzepte nun endlich auch den Weg auf’s Land finden, wo sie tatsächlich nicht weniger gebraucht werden als in den Städten. Das lässt weiterhin hoffen, dass die Entwicklungen auch 2021 positiv und erfreulich sein werden. 

Wir wünschen Euch allen eine entspannte Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr. Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Und viel Spaß beim Hören. 

Links zur Sendung

Photo by Thibault Penin on Unsplash

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Philipp
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Marcel

4 Antworten auf „CE116 Von Fake-Studien und schlechten TV-Dokus“

  1. Hallo Philipp,

    es tut mir leid, dich zu enttäuschen. Der einzige Grund, warum du in deinem Ort 25km vor München so ländlich leben kannst, ist die schlechte ÖPNV-Anbindung.
    Sobald in deinem Ort eine S-Bahn hält, wird sich der Ort zur Satellitenstadt entwickeln.

    Danke für den Podcast, ich höre euch seit geraumer Zeit gerne zu.

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