CE129 Fastned

In dieser Episode haben wir Linda Boll zu Gast, Public Affairs Managerin bei Fastned. Der niederländische Betreiber von Schnellladestationen ist schon längst nicht mehr nur in seinem Heimatland bekannt, sondern macht mittlerweile auch bei uns in Deutschland sowie einigen unserer Nachbarländer von sich reden. Eine Rolle mag dabei das ikonische Design der Ladestationen spielen, aber auch die inzwischen weithin bekannte Zuverlässigkeit ist sicherlich ein Faktor. Wir sprechen über den Fokus auf Schnellladen, Ladetarife, Besonderheiten beim Laden und vieles mehr. 

Außerdem diskutieren wir noch einmal über das Thema AVAS (Acoustic Vehicle Alert System), mit dem ab 1. Juli 2021 alle Elektrofahrzeuge ausgestattet sein müssen. Außerdem dürfen wir uns über mehr Reichweite im Sono Sion freuen und schauen noch ein Mal Richtung Niederlande, wo der Lightyear One rekordverdächtige Entfernungen zurücklegt. Genau genommen wurde die Strecke in Deutschland zurückgelegt, Lightyear sitzt aber im niederländischen Helmond. 

Außerdem in dieser Episode: Die etwas andere Umweltprämie (Prädikat: Wertvoll!), OTA-Updates bei VW, schnelleres Laden für EVs von Peugeot und Opel sowie noch ein kurzer Abstecher zum Thema Schnelllade-Infrastruktur für schwere elektrische LKWs. Zum Abschluss gibt es noch eine ordentliche Ladung Kuriositäten.

Viel Spaß beim Hören!

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Philipp
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Marcel
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Julien
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Linda Boll

4 Antworten auf „CE129 Fastned“

  1. Wie bezahlt man überhaupt bei Plug&Charge? Auch wieder mit Schulden?
    Ich würde viel lieber sekundengenau und risikofrei abrechnen. Mit Bitcoin Lightning streaming payments.

  2. Apropo Schiebetür und Tankklappe.
    Euer Problem ist schon seit Jahren gelöst 🙂
    Fahre einen älteren Caddy und dort geht die Schiebetür bei offener Tankklappe einfach nur halb auf. Das Problem ist durch eine „sehr“ einfache Mechanik gelöst. Aussteigen ist dennoch möglich. Aber man muss keine Angst haben das die Kinder die Ladung unterbrechen.

  3. Fand die Punkte von Linda und generell die Strategie von Fastned sehr aufschlussreich. Das zeigt, dass es doch Unternehmen gibt, die genau verstehen, worauf es für den Erfolg aus Kundensicht ankommt und eine dazu passende und wahrscheinlich auch wirtschaftlich tragbare Strategie entwickeln und umsetzen können.

    Als Bald-BEV Fahrer finde es auch ziemlich umständlich mit der aktuellen Situation bei den Ladesäulen und den Tarifen, insbesondere solange man keine Wallbox zu Hause hat. Wenn man mit irgendwelchen Apps und Ladekarten herumhantieren muss, ist das Ganze m.E. nicht massenmarkttauglich und weiterhin nur was für Nerds / Early Adopter. Es wird also Zeit, dass sich schnell was ändert.

    Hier finde ich Strategie von Fastned genau richtig, den sie machen eigentlich nur das, was die normalen Tankstellen bereits seit Jahrzehnten machen (z.B Gestaltung als Durchfahrt-Tankstelle nicht als Parkplatz, Bezahlung mit Karte vor Ort ohne App Gefummel, Dach über der Station, Beleuchtung/weithin sichtbare Logos etc.). Und so sind es die meisten Autofahrer auch gewohnt, und es wird ihnen den Umstieg erleichtern bzw. für mich ist das fast eine zwingende Voraussetzung dafür, dass sich das BEV schneller in der Masse durchsetzt. Ich stelle mir ehrlich die Frage, warum keiner der anderen CPO schon früher darauf gekommen ist: die Lösung sieht man doch tagtäglich an den ganzen Tankstellen!

    Zusätzlich sollten noch die Preise an den Lade-Stationen weithin sichtbar angezeigt werden, so dass man sie schon beim Vorbeifahren sieht. Außerdem sollte es analog des Diesel/Benzin-Markts eine Meldepflicht und ein Preisregister geben, so dass schnelle Preisvergleiche per App möglich sind.

    Da wir zunächst auch keine Wallbox haben werden, finde ich auch innerstädtische Schnellladeparks gut, so dass man den Ladegang zwischendurch schnell erledigen kann.

    Eine weitere Idee für Unternehmen wie Fastned wäre, dass in Ballungsgebieten/Wohngebieten mit Parkplatzmangel Parkhäuser mit mietbaren Dauerparkplätzen inkl. Ladesäule erstellt werden könnten. Dann hätten auch Leute in dicht besiedelten Städten ohne Wallbox/Tiefgarage eine feste Lademöglichkeit und außerdem einen Stellplatz.

  4. Aus der Betriebsanleitung des normalen Peugeot Rifters:

    „If the fuel filler flap is open and you open the left side door, a mechanism prevents it being opened. The door can be opened half way however. Close the fuel filler flap to regain use of the door“

    Also wieder mal Lärm um nichts. Wie man davon ausgeht dass ein renommierter Hersteller das nicht bedacht haben sollte ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Jaja, ich weis, alle Autohersteller ausser Tesla können halt nix.

    (kleiner Rant musste einfach mal sein 🙂 )

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