CE120 Wohneigentums-Modernisierungsgesetz

Als Mieter oder Mieterin steht man schnell vor Problemen, die sich gar nicht so einfach lösen lassen, wenn man sein Elektroauto laden will. Wer beispielsweise einen Stellplatz in der hauseigenen Garage hat, durfte nicht unbedingt davon ausgehen, dass dort auch einfach eine Wallbox installiert werden kann. Viel zu häufig scheiterten Vorhaben wie dieses an Wohungseigentümergemeinschaften, die allzu einfach gegen eine Lademöglichkeit entscheiden konnten. Aber genug damit: Nun stehen die Zeichen auf Fortschritt, festgeschrieben im Wohneigentums-Modernisierungsgesetz. Seit 1. Dezember 2020 ist vieles einfacher geworden. Was genau, darüber sprechen wir in dieser Episode mit Andreas Zumschlinge, einem der beiden Geschäftsführer der Parkstrom GmbH. Andreas ist Jurist und beschäftigt sich schon lange mit Themen rund um Elektromobilität, Energiemanagement und Erneuerbare Energien. 

Außerdem erzählt Jakob von seiner Zeit bei Sono Motors und seinen Erlebnissen mit dem Fiat 500e in den vergangenen gut zwei Jahren. Das Auto steht nun zum Verkauf – alles, was Ihr dazu wissen müsst, hört Ihr in dieser Sendung. 

Weiterhin haben wir den Audi e-tron GT quattro im Programm, diskutieren über flexible Ladepreise an Teslas Superchargern, freuen uns über Förderung und Wachstum im Bereich elektrischer Lastenräder und finden durchaus Gefallen am – leider ganz schön teuren – Mini-Wohnanhänger des amerikanischen Unternehmens Polydrop. Mit Freude schauen wir auch dem nächsten Projekt von Pipistrel entgegen, die einen 20-sitzigen Miniliner für Zuibringerflüge und regionalen Flugverkehr entwickeln. 

Viel Spaß beim Hören!

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Photo by Catarina Jansson on Unsplash

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Philipp
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Marcel
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Andreas

2 Antworten auf „CE120 Wohneigentums-Modernisierungsgesetz“

  1. Wie immer eine tolle Folge, danke dafür!
    Eine kleine Anmerkung zu eurem Ausflug in den Bereich Brandschutz:
    Die reine Verbrennungstemperatur sagt nichts über die Bauteilbelastung aus. Wir haben mittlerweile im Fahrzeugbau jede Menge Werkstoffe, die nicht unproblematisch sind, bspw. Magnesium und andere Leichtmetalle und deren Legierungen, die bei sehr hohen Temperaturen brennen. Natürlich hat man dort nicht die gleichen Mengen wie bei einem Akku in EVs, aber auch dort ist ja nicht jeder Stoff im Akku problematisch.
    Baulich betrachtet man verschiedene Punkte, bspw. Rauchdichtigkeit, Standfestigkeit etc.
    Für die Feuerwehr sind Brände in (Tief-) Garagen immer ein riesen Problem, weil hohe Brandlasten, schlechte Belüftung etc. Daran ändern aber EVs nichts, sie verschieben höchstens das Problem etwas. Insofern ist das Verbot, welches gerade schön durch die Medien geht, aus dieser Perspektive absolut nicht nachvollziehbar.

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