Episode 39: Camping mit Zoe

Camping kann schon mal eine Herausforderung sein – vor allem, wenn man sich mit einem Elektroauto auf den Weg nach Schweden macht. Könnte man zumindest meinen, oder? Dass man eigentlich eine ganz entspannte Zeit verleben, erstaunlich viele clevere Ladelösungen finden und womöglich auch noch auf Münchner BMW i3-Fahrer treffen kann, hat uns unser Hörer Felix aus Hamburg erzählt. Die ganze Geschichte hört Ihr in dieser Episode.

Natürlich gibt es noch viele weitere Themen: Wir schauen zurück auf das EV-Treffen in Horb am Neckar und voraus auf die 5. eRUDA, die kommendes Wochenende stattfinden wird. Überraschungsgast Daniel Bönnighausen (bekannt u.a. durch electrive.net) berichtet von seinen Erfahrungen auf der IAA in Frankfurt. Wir sprechen über den Stand der Dinge bei Sono Motors und kommen natürlich auch in dieser Episode nicht um den “Tesla-Talk” herum. Viel Spaß beim Hören!

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4 Antworten auf „Episode 39: Camping mit Zoe“

  1. Heute war ich nun auf der IAA und muss leider bestätigen, dass man als E-Auto-Enthusiast da wenig findet.

    Den Ampera-E konnte man sich wenigstens mal angucken, wenn er schon nicht zu kaufen ist. Opel hat ihn am Stand nicht besonders hervorgehoben.

    Renault hatte nur eine Zoe Z.E. 40, Citroën nicht den Berlingo, Kia immerhin den Soul EV. Den Focus Electric habe ich bei Ford nicht gesehen. Bei VW musste man den e-Golf erst suchen, bei BMW hat man den neuen i3 und i3s immerhin gleich gefunden.

    Bei ZF konnte man in einem Prototypen eines umgebauten vollelektrischen Touran Platz nehmen, in dem sie allerhand Assistenzsysteme gezeigt haben. Und herumgefahren wurde ich dann auch noch. Warum VW bis heute nicht auf die Idee gekommen ist, den Touran oder wenigstens den Golf Sportsvan als BEV anzubieten, ist mir schleierhaft.

    Von den großen deutschen Konzernen scheint noch am ehesten Daimler begriffen zu haben, dass sich die Zeiten ändern. Da wo sie es schon jetzt anbieten, haben sie bei Mercedes Plugin-Hybride gezeigt und Smart war fast komplett elektrisch.

    Und die ganzen Studien nerven tatsächlich.

  2. Moin zusammen,
    diese Schuko-Steckdosen an Parkplätzen sind in Skandinavien oft zu finden, da sie schon zu Verbrennerzeiten für elektrische Standheizungen installiert wurden. Daher auch die Zeitschaltuhren. Die kennen da ganz andere Winter als wir. Und fürs Aufladen ist diese Infrastruktur heute natürlich ideal.

    1. Allerdings haben die häufig das Problem, dass man dann nur für 30 Minuten oder maximal 2 Stunden Strom bekommt und sie dann ausgeschaltet werden.
      Deswegen sind sie zum Laden nur bedingt geeignet wenn man mehr als 2 Stunden Strom nachladen muss. Häufig sind sie auch nur mit weniger als 10 A abgesichert. Ich habe sie nachher auf meiner Norkapptour gemieden und lieber “richtige” Haushaltssteckdosen genutzt.

  3. Hallo Felix, toller Reisebericht. Hat mich sehr an unsere Nordkapptour mit dem BMW i3 dieses Jahr erinnert. Bei uns bin ich der Packmeister und durfte immer Tetris spielen 🙂
    Wir waren jetzt mittlerweile auch noch mit unserem Model S im Campingurlaub. Das geht mit Elektroautos viel besser als viele denken, insbesondere wenn man auf dem Campingplatz laden kann.
    So spart man sich schon mal ein – zwei Ladepausen.
    Das war zwar teilweise in Skandinavien etwas knapp über das Haushaltssteckdosennetz, so dass wir teilweise nur mit 6A laden konnten, aber die Campingdosen haben meist 10A.
    Bezüglich Reichweite. Wir haben in Tromsö einen Deutschen getroffen der mit dem kleinen Akku im Leaf die Route bis südlich von Hamburg gefahren ist. Seit diesem Sommer geht es, weil fortum richtig aufgerüstet hat und es viele neue Ladestationen geht.
    Es wird also von Monat zu Monat besser. Jetzt 3 Monate nach der Tour haben wir schon viele neue Ladestationen entdeckt. Bald ist es kein Abenteuer mehr, zum Nordkapp zu fahren sondern einfach eine tolle Reise.
    Gerade auf den Touren merkt man erst mal die Vorteile von Elektroautos, das satte Drehmoment treibt auch das vollgeladene Auto souverän voran, gerade bei Steigungen ein echter Vorteil. Dann dazu noch das geräuschlose Gleiten.
    Ich möchte meine Elektroautos auf Reisen nicht mehr missen, zum Glück sind wir die Verbrenner los und können jetzt viel entspannter fahren..
    Viele Grüße

    Dirk
    P.S. An die Cleanelectric-Jungs: Toller Podcast, macht weiter so, höre euch gerne zu.

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