CEP082 Opel Corsa E, Honda e und Facelifting

Jakob ist im Urlaub, Gäste haben wir wider Erwarten auch keine: Diese Episode wartet also mit der ursprünglich-klassischen Besetzung auf. Phil und Marcel sprechen über die aktuellen Themen der letzten Wochen, derer es ja wirklich genügend gibt. Gerade wurde der Corsa-E vorgestellt, das Opel-Pendant zu Peugeots E-208. Knapp unter 30.000 € beginnt der Spaß mit Opels vollelektrischem Kompakten, und wir schauen uns an, was er so zu bieten hat.

Auch aktuelle Modelle kommen demnächst in aufgefrischter Variante auf den Markt: Hyundai spendiert dem IONIQ ein Facelift, sprich frische Scheinwerfer und mehr Reichweite und einen überarbeiteten Innenraum. Auch Renaults Zoe kommt überarbeitet daher und dürfte neben neuen Scheinwerfern (endlich LED!) und mehr Reichweite vor allem DC-Schnellladen über CCS mitbringen. “Dürfte”, weil die Präsentation des Autos nach Aufzeichnung dieser Sendung erfolgen wird. Aber man darf ja spekulieren, oder?

Außerdem waren wir beim “Meet and Greet” mit dem Honda e, der kommendes Jahr in die Hallen der Händler rollen wird. Alles, was man derzeit über dieses Auto wissen kann, erfahrt Ihr in dieser Episode. Auch zusätzliche Infos zum VW ID.3 bringen wir mit, nachdem “auto motor und sport” das Vorserienmodell sehr gründlich begutachten durfte.

Zu guter Letzt verleihen wir dem Tesla Model 3 die Schnelllademeisterkrone und freuen uns über die Integration der Ladenetz-Säulen bei Maingau.

Viel Spaß beim Hören!

Links zur Sendung

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4 Antworten auf „CEP082 Opel Corsa E, Honda e und Facelifting“

  1. Wieso haltet ihr euch bei der Kritik der Akku-Fake-News so zurück? Das, was die ARD-Doku erzählt, ist ziemlich viel Unfug und genau das, was man nach dem Unfug von Prof. Sinn befürchten musste: Dass diese 17 Tonnen-CO2-Rucksack-Lüge noch tausendmal wiederholt werden wird. Weil die ja der Starökonom Sinn in die Welt gesetzt hat. Und dann hören Journalisten auf zu recherchieren.

    Ich musste dazu bloggen https://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2019/06/faktencheck-ard-kann-das-elektro-auto.html (viele Links Inside). Ich kümmere mich nur um den Akku-Teil der Doku. (Also nur zu dem Punkt: “Die Herstellung eines 100-kWh-Akkus, notwendig für einer Reichweite von rund 400 Kilometer, verursacht eine Klimabelastung von 15 bis 20 Tonnen Kohlendioxid. Ein Wert, für den ein 6-Liter Mittelklassewagen mit Benzin- oder Dieselmotor bis zu 100.000 Kilometer weit fahren kann. Für die Produktion von Elektroautos werden sehr viele unterschiedliche Rohstoffe gebraucht.”)

    Ein paar Tage ist ein noch umfassenderer Artikel bei Graslutscher erschienen, der die ARD-Doku wirklich von A-Z auseinandernimmt https://graslutscher.de/wie-eine-ard-doku-absurdes-zeug-ueber-elektromobilitaet-verbreitet-und-dadurch-den-klimawandel-verstaerkt/ Kann ich nur empfehlen. Meine Lieblingsstelle: “aber wenn ich mir bei einer guten Fee wünschen könnte, in welchen Gebieten der Erde neue Erzadern für Zukunftstechnologien gefunden werden, ich würde mir ein paar extrem dünn besiedelte Wüsten aussuchen”

    Btw. vielen Dank für euren Podcast, wenn ich gerade schonmal hier bin.

  2. Oh mein Gott *fanboying* Ich bin der perfekte Käufer für den Honda e:
    1) Ich bin Japanerfan und hatte schon Toyota, Mitsubishi und Nissan, Deutschdiesel kommt hier nicht ins Haus.
    2) Den letzten Verbrenner habe ich vor Jahren gekauft, der alte geht auf die 20 Jahre zu (weniger als 6 Liter Super auf 100km)
    3) Ich fahre immer vorrausschauend und rekupperierfähig
    4) Bis auf den Familienbus sind meine Autos immer 2+x-Sitzer
    5) ich habe immer wenig Gewicht und hohe Leistung. Mein alter Mitsubishi hatte weniger als 800kg und war rein auf Drehmoment ausgelegt und für den nächsten Punkt.
    6) Ich bremse ungern für Kurven. So ein Sportfahrwerk und ein wenig mehr Reifenprofil in der Breite hilft da ungemein und das ist der Spaß am Fahren. Innerorts gilt 50, das ist fix, aber warum denn nicht auch im Kreisel?
    7) Ich brauche ein Auto zum pendeln auf dem Land, insgesamt unter 50km für einen Weg, passt perfekt.
    8) 16kW liegen im Carport, more to come!

    Nun kommt der Pferdefuß: Alle Autos waren rot. HÖRST DU HONDA??? ROT! Nennt es Puppyred, Kiffing Fire oder Burning Hell, mir egal, rot. You are doing it wrong! (Mein Rot ist Marcels Blau)

  3. Wieder eine sehr unterhaltsame, die vor allem deutlich macht, dass die Modellauswahl dieses Jahr wahrscheinlich schneller zunimmt als die Zulassungszahlen. Es wird immer schwerer Gründe zu finden, nicht elektrisch zu fahren. Man braucht beim Fahrzeug immer weniger Leidensfähigkeit. Nur bei der Ladeinfrastruktur braucht man noch immer viel davon…

    Was mir bei der Diskussion um den Ioniq Facelift und den Lademeister Model 3 auffiel, ist, dass ihr sehr oft vom SoC redet, also den Prozentangaben. Es wirkte auf mich ein wenig nörgelnd, dass der neue Ioniq (lt. electrive.net) nach 54 Minuten von null auf 80% sein kann. Vielleicht braucht man die 80% gar nicht…
    Und weiter: Beim Model 3 hieß es dann, dass es ein Video gibt, das zeigt wie der Wagen von 23% auf 77% in 20 Minuten kommt. Na toll. Das sagt erst mal nix aus und schon gar nicht, wenn man nicht die Batteriekapazität aus dem Gedächtnis kennt. Beispiel: Die 54 Prozentpunkte Ladehub schafft mein Kia Soul EV (30 kWh) an den wenigen Chademo-Säulen > 50kW bestimmt auch in 20 Minuten (0,54 * 30 * 3 plus etwas Ladeverluste sind ca. 50kW im Schnitt; mit 60 kW Peak machbar). Was ist jetzt technisch beeindruckender? Zweifelsohne das Model 3.
    Ich kann nur hoffen, dass die bei Tesla schon gängige Angabe von durchschnittl. Reichweitenzunahme pro Zeiteinheit in km/h (oder mph) die einzig vergleichbare Metrik ist. Da wird dann vermutlich auch deutlich, dass auch der Hyundai Ioniq (Facelift) in dieser Disziplin zugelegt hat.

    Zum Corsa-e bleibt mir nur zu sagen, dass ich für ein Auto dieser Größe etwas über das Gewicht entsetzt bin. Mein Soul EV, der wenig länger (+80mm), breiter (+140mm) und höher (+158mm) ist, wiegt nur 50 kg mehr. Der Akku des Opels hat eine größere Kapazität und ist vielleicht auch schwerer, aber mir erscheint das an diesem ansonsten sehr attraktiven Wagen etwas krass.

  4. Zu den Schadstoffen bei Flugzeugen. Wenn man hoch genug fliegt sind die Schadstoffe aus den Turbinen Klimaschädlicher als am Boden. Ich bezweifele aber das das e.SAT hoch genug fliegen wird das sich das auswirkt.

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