CEP016 Cleanelectric Calzone

Calzone? Was ist das denn bitte für ein Episodentitel?

Tatsächlich lässt sich der seltsame Titel recht einfach erklären. Diese Episode ist ein bisschen wie eine Pizza Calzone: Von außen betrachtet so ähnlich wie immer, aber innen drin erwartet Dich mehr, als du zunächst angenommen hast. Viele verschiedene leckere Dinge. Übertragen auf diese Podcastfolge will das heißen: Wir warten diesmal mit einer Fülle von Themen auf, über die wir einfach reden mussten. Bisher hatte jede Episode ein Hauptthema, das auch letztlich den Titel bestimmt hat. Aber diesmal geht es um alles Mögliche von Hörerfragen über Umwelt-Themen, von BMW über Fisker und Hyundai bis zur Zoe, von Berlin bis nach Marrakesch, vom Solardach bis in den Akku Deines Elektroautos.

Zum Schluss der Episode gibt’s noch eine Kleinigkeit für einige von Euch, also dran bleiben. Oder Kapitelmarken benutzen. ?

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6 Replies to “CEP016 Cleanelectric Calzone”

  1. Hi zusammen,
    schöne Folge.
    Ein Kommentar zu der “Aufweichung” der 2030-Idee durch die Grünen: Ich hab mich auch nicht sehr detailliert in die Thematik eingelsen, aber ich glaube, es kommt wirklich sehr darauf an, wie der Kraftstof (ihr sagt “der künstlich hergestellte Kraftstoff”) erzeugt wird.
    Wir sind z.B. gerade dabei, unsere alte Öl-Heizung im Keller gegen eine neue auszutauschen. Dabei spiele ich auch mit dem Gedanken, eine Gasheizung zu nehmen. “WAS? GAS? FOSSIL!!! BÄH!” wird da jetzt der ein oder Andere sagen. ABER: Es gibt z.B. das sog. “Windgas” (siehe Greenpeace). Die Idee ist, per Elektrolyse immer dann Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzusplitten, wenn das Netz den “überschüssigen” Windstrom nicht nutzen kann.
    Wir alle kennen die still stehenden Windräder, obwohl der Wind weht. Das liegt an dem zu schlecht ausgebauten Stromnetz und den (noch) nicht vorhandenen Speicherkapazitäten.
    Also: Erneuerbarer Strom -> Gas -> kann man im Keller oder im Auto verbrennen und das emissionsfrei. Das Gasnetz in Deutschland ist gigantisch und als Energiespeicher sehr gut geeignet.
    Keine Ahnung, ob die Grünen so was im Auge haben, aber im Endeffekt würde dann in einem Gas-Auto auch nichts anderes als Öko-Strom verbrannt…

    Danke für euren super Podcast!

    Ach: Falls ihr noch nen Aufkleber übrig habt. Ich würd ihn mir auf den Twizy kleben! 🙂
    Gruß
    Arne

  2. Ich denke nicht das Ladesäulen an Tankstellen eine so großartige Idee ist, zumindest für die Stadt. Da ist es mir lieber wenn die schön über die Straßen verteilt sind (z.B. jede Straße eine) als das es eine Konzentration an den Tankstellen gibt. Das Konzept der Tankstellen ist für die Verbrenner entworfen wo es notwendig ist die Treibstoffvorräte irgendwo zu konzentrieren beim Strom ist das nicht zwingend notwendig. Dazu kommt die Unbequemlichkeit bei der Nutzung. Wenn ich mein Auto in der Straße wo ich gerade bin (ob auf Arbeit, Zuhause oder bei jemandem zu Gast) auflagen kann ist es ein kürzerer Weg als wenn ich an eine Tankstelle fahren muss und dann? Wenn die Tankstelle nicht direkt an meiner Zieladresse ist soll ich mit den Öffentlichen weiterfahren und dann wieder zurück um mein Wagen abzuholen? Oder soll ich neben meinem Wagen warten bis er fertig ist? (auch der schnellste Lader braucht so 30 minuten)

    1. Hallo Georg, vielen Dank für Deine Gedanken.
      Ich sehe Tankstellen zukünftig nicht als Kraftstoffvorratslager sondern als Destinationscharger mit hoher Leistung und einer Einkaufsmöglichkeit. Die allerdings ergänzend zu Deiner Idee.
      Auch wenn es Strom quasi überall gibt, können schon von der Installation her in den Strassen nur einfache 1Phasen Ladepunkte errichtet werden. Nach dem Motto 22kW 3Phasen verteilt auf 2x 3 Anschlüsse a 3kW für die Ladung über Nacht.
      Schnelllader werden auf Dauer auch in der Stadt gebraucht.
      Eine Tankstelle die vielleicht mit einer Pufferbatterie hohe Leistungen bieten kann wäre dann der Ansatz. Der Verbrenner Betrieb wird ja noch eine Weile laufen.
      Grüße
      Marcel

  3. ich höre euren Podcast wirklich gern . Sehr informativ und bringt das Thema besser rüber als jeder Autoverkäufer den ich bisher vor der Nase hatte.
    Im Grunde möchte ich euerm quasi Aufruf folgen und beim nächsten Fahrzeugkauf auch mehr auf die Umwelt und die Belastung die ich Ihr zumute zu schauen und nicht nur auf PS. Als regelmäßiger Langstreckenfahrer würde sich im Moment eher nur ein Hybrid anbieten.

    Wer keinen Kleinwagen haben will und oder nicht vor der Entscheidung steht S-Klasse oder Tesla, hat es leider recht einfach. Es gibt nur einen Kombi nach meinem Wissen. Die meisten Fahrzeuge bewegen sich eher in der Kompaktklasse. Einen Kombi oder Limousine aller Passat, Opel Insignia, Peugeot 508 … gibt es wenn überhaupt nur als Limo oder wurde schon vor einiger zeit eingestellt (Peugeot 508 HDX Hybrid, 3008 Hybrid).

    Ich glaube es wird noch mindestens zwei Fahrzeuggenerationen dauern bis jeder beim Angebot etwas findet. Oder hat jemand eine gute Idee. Bitte nicht den Passat. Den würde ich schon als normalen Verbrenner nicht mit dem Arsch anschauen.

  4. Auch ich verfolge Euren Podcast seit der 1. Folge. Ein großes Lob für die interessanten Beiträge. Eine Bemerkung von Phillip zum Thema Ladekabel im Schnee (Der schmilzt und ich brauche keinen Schnee schippen) hat bei mir die Frage zu den Ladeverlusten bei den verschiedenen Ladesystemen und Ladeleistungen auf den Plan gerufen. Während bei meinem Prius Plug-in je nach Jahreszeit 6-8% bei 2,3 kW Ladeleistungen zu Buche schlagen, sind es bei größeren Ladeleistungen ca. 15-20%. Im Vergleich würde ich demzufolge an der Tankstelle z.B. 60 Ltr. bezahlen obwohl nur 50 Ltr. Im Tank angekommen sind. Beobachte ich dann die vielen Tarife an den Ladesäulen (z.B. PlugSurfing), liegen die Kosten deutlich über einem Hausstromtarif von 25€ct./kWh. Wie bewertet Ihr das Thema ? Ich habe schon öfter entsetzte Äußerungen von Elektromobilsten gehört. Im übrigen für mich ein Grund zur Zeit beim Teilzeitstromer zu bleiben. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht. Wäre das evtl. auch mal ein Thema im Podcast ?
    Beste Grüße von Herbert

  5. Soll keiner sagen euer Podcast hat keine Auswirkung. Nach dieser Episode haben wir gleich die Glory Halleluja gekauft.
    Wird bei uns über ReWe vertrieben. Ich werde, wenn die Benzinsaison wieder eröffnet ist, der Rösterei einen Besuch abstatten 🙂

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